Alter Steinbruch · auch Höhle von Rakovac genannt

Beli Majdan

Es sieht aus wie eine Höhle, doch Menschen haben sie geschaffen. Jahrhundertelang wurde hier Stein gebrochen, wahrscheinlich auch für das Kloster unten im Tal. Geblieben ist eine etwa vier Meter hohe Halle mit einer Steindecke auf massiven Pfeilern.

Für Kinder geeignet

Steinpfeiler in der Halle des Steinbruchs Beli Majdan PLATZHALTER-FOTO
Foto: Alexkom000, CC BY 4.0

Beli Majdan („weißer Steinbruch“) ist bei den Einheimischen als Rakovačka pećina bekannt, die Höhle von Rakovac. Eine natürliche Höhle ist es nicht. Es ist ein alter, in den Hang gehauener Steinbruch, in dem bis in die 1930er-Jahre Stein abgebaut wurde. Der Stein wurde für Grabsteine und Hausfundamente verwendet und höchstwahrscheinlich auch für das Kloster Rakovac selbst.

Was Sie sehen

Der Eingang ist mehrere Dutzend Meter breit, und etwa ebenso tief reicht die Halle in den Berg hinein. Ihre Decke ist 3 bis 4 Meter hoch und ruht auf dicken Steinpfeilern, die die Steinbrecher stehen ließen, damit das Dach nicht einstürzt. An den Wänden sind noch Werkzeugspuren und die Umrisse herausgeschnittener Blöcke zu erkennen.

Betreten der Halle

Ein Schild des Nationalparks am Eingang besagt: Betreten der Halle wegen Steinschlaggefahr nur in Begleitung eines Mitarbeiters des Nationalparks Fruška Gora. Schauen Sie vom Eingang aus in die Halle, oder wenden Sie sich an den Park (Telefon unter Nützliches), um einen Besuch mit einem Ranger zu vereinbaren.
Eingang zum Stollen von Beli Majdan mit dem Warnschild des Nationalparks
Der Eingang zur Halle und das Warnschild des Parks. Foto: Konstantin Stein, © all rights reserved

In den Fels gehauene Stufen führen hinauf auf eine Plattform über der Halle, mit Blick über den Wald.

Wanderer erwähnen oft eine kleine Öffnung im Boden in der Nähe, aus der warme Luft strömt; am deutlichsten spürt man sie an kalten Tagen.

Anfahrt

  1. Fahren Sie mit dem Auto oder dem Bus 77 zum Kloster Rakovac in Stari Rakovac.
  2. An der Straße neben dem Kloster, etwa 100 m vom Tor entfernt, steht ein Schild „Beli Majdan“.
  3. Folgen Sie dem steilen Erdpfad bergauf. Das dauert etwa 5 bis 10 Minuten.

Vom Beli Majdan führt ein markierter Weg weiter in den Wald zur Einsiedelei des Isaija Parivodski (etwa 40 Minuten) und hinauf zu den Gradac-Gipfeln.

Redaktionsnotiz: Filmen: die Abzweigung von der Straße, wo man parkt, der Pfad bei Nässe. Klären, ob das Schild, von Novi Rakovac kommend, vor oder hinter dem Tor steht.

Eine lokale Legende

Wie jeder geheimnisvolle Ort hat auch der Beli Majdan seine Geschichte: Tief im Inneren soll ein Höhlenbewohner namens Veliki Sremac Baća leben. Ein Foto hat bisher niemand vorgelegt.

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