Spomen-obeležje Kamenolom

Gedenkstätte Kamenolom

Die Gedenkstätte Kamenolom: das Mosaik mit Titos Porträt über dem Stolleneingang und die Wand mit den Namenstafeln der Gefallenen
Foto: Konstantin Stein, © all rights reserved

Etwa 500 m vom Kloster entfernt, an der Straße hinauf nach Zmajevac, steht die Gedenkanlage Kamenolom („der Steinbruch“). Sie markiert den Ort, an dem im September 1941 Einwohner von Rakovac und Arbeiter des Steinbruchs den Partisaneneid leisteten.

Große Tafeln umgeben einen offenen Platz in der Mitte und tragen die Namen der gefallenen Kämpfer und der zivilen Opfer aus Rakovac. Ein Teil der Anlage ist in den Hang gebaut und sieht aus wie der Eingang zu einem Bergwerksstollen. Die Einführungstafel ist auf 1941–1961 datiert, die Gedenkstätte wurde also sehr wahrscheinlich 1961 eingeweiht.

Über dem Stolleneingang zeigt ein Mosaik Titos Porträt mit den Worten „Druže Tito, mi ti se kunemo“ („Genosse Tito, wir schwören dir“). In den 1990er-Jahren wurde es übermalt; heute sind Porträt und Inschrift wieder zu sehen.

Auf der Einleitungstafel steht auf Serbisch: „Rakovac selo i Kamenolom iako su mali i u blizini jakih fašističkih uporišta nisu se predali okupatoru. Pod rukovodstvom Komunističke partije odvažnih radnih ljudi iz mesta i Kamenoloma ubrzo su počeli zadavati udarce okupatoru. Borilo se i ginulo. Već početkom 1942 god. uništena je okupatorska vlast. Rakovac i Kamenolom se ponose svojim žrtvama i učešćem u oslobodilačkoj borbi naših naroda. 1941–1961.“

Auf Deutsch: „Das Dorf Rakovac und Kamenolom haben sich, obwohl klein und in der Nähe starker faschistischer Stützpunkte, dem Besatzer nicht ergeben. Unter Führung der Kommunistischen Partei begannen mutige arbeitende Menschen aus dem Ort und dem Steinbruch bald, dem Besatzer Schläge zu versetzen. Es wurde gekämpft und gestorben. Schon Anfang 1942 war die Macht der Besatzer zerschlagen. Rakovac und Kamenolom sind stolz auf ihre Opfer und ihre Teilnahme am Befreiungskampf unserer Völker. 1941–1961.“ Nach dem Datum auf dieser Tafel wird die Gedenkstätte auf 1961 datiert.

Redaktionsnotiz: Jede Tafel in Nahaufnahme fotografieren, damit alle Namen lesbar transkribiert werden können. Den Urheber der Gedenkstätte und des Mosaiks ermitteln (SUBNOR Beočin).

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